Ein Flügel, ein Vibraphon, ein Percussion-Set und ein seltsames großes Blasinstrument…
Das ungewöhnliche Instrumentarium des NUBERG ENSEMBLE’s verspricht ein außergewöhnliches Klangerlebnis.
Zusammen mit dem Wuppertaler Jazzpianisten und Komponisten Hanno Beckers bilden Vibraphonist Matthias Goebel, Perkussionist Thomas Lensing und Saxophonist Andre Enthöfer dieses Bergische Modern Jazz Quartett der besonderen Art.

Dieses ENSEMBLE ist das instrumentale Kleinod des Projekts NUBERG.

Hier treffen neben solistischer Individualität und kompaktem Ensemble-Sound auch überraschende Mischfarben durch wechselnde Instrumentenkombinationen aufeinander.

So gesellt sich zu dem Piano von Hanno Beckers das Vibraphon von Matthias Goebel. Mit seinem wunderbar glockigen Klang und sphärischen Schwebungen bildet es den melodischen und klanglichen Gegenpart zum Piano.
Es war von vornherein ausdrückliches Ziel von Hanno Beckers, ein „Solistisches Quartett“ zu formen, das bereits ohne elektrische Verstärkung einen ausbalancierten Ensemble-Sound erzeugt. Daher kommt in dieser facettenreichen Konstellation anstelle des traditionellen Schlagzeugs ein Sammelsurium diverser Perkussionsinstrumente zum Einsatz. Dies ermöglicht es dem Ensemble, dynamische Zwischenräume vor allem in geringen Lautstärken zu öffnen, um speziell im Spiel mit leisen Tönen die Klangtiefe aller Solisten ausloten zu können. Natürlich kann Perkussionist Thomas Lensing auf der Cajon als Zentralinstrument sehr wohl traditionelle Rhythmus-Pattern bedienen. Mit seiner berüchtigten „grünen Kiste“ voller extravaganter Trommelkuriositäten stellt er darüber hinaus jedoch eine Vielzahl unerwarteter und unerhörter Klangfarben zur Verfügung, die überraschen und verzücken. Das Klangspektrum des Ensembles wird somit immens erweitert.
Den offensichtlichsten Unterschied zu traditionellen Jazz-Besetzungen stellt das Fehlen des vermeintlich obligatorischen Kontrabasses dar. Diesen Part übernimmt Saxophonist Andre Enthöfer mit seiner imposanten Kontrabass-Klarinette. Als Groove-Spezialist, der auch jederzeit die nötige Portion fauchigen Atem beisteuern kann, liefert er ein beeindruckendes Bassfundament. Zugleich tritt dieses seltsame große Blasinstrument aber auch als dritter Solist gleichberechtigt neben Flügel und Vibraphon und fügt damit dem Ensemble eine Art „kammermusikalisches Element“ hinzu.